Skiboxen fürs Auto

Ein übergroßes Angebot an Dachboxen auf dem Markt erschwert dem Laien das Auffinden des passenden Produkts. Die Angebotsspanne ist riesig und erstreckt sich über einen weiten Preisbereich. Sie startet mit kleinen und günstigen Behältnissen, die für kleines Geld zu haben sind, geht über stabile Produkte im mittleren Preissegment – hier werden die meisten Kunden fündig – bis hin zu übergroßen Ladekisten mit mehr als 1500 Litern Volumen, die ein entsprechendes Budget erfordern.

Qualität – und der Preis dafür

Alle Produkte haben eins gemeinsam: Qualität kostet Geld. Im unteren Preissektor gibt es zwar Boxen, die sich in den Tests des ADAC gut geschlagen haben, jedoch wird der Kunde erst ab der mittleren Preisstufe mit wirklich belastbaren und dauerhaft wasserdichten Dachboxen bedient. Neben der Wasserdichtigkeit und einer gleichbleibenden Leistungsfähigkeit des Schlosses, spielen noch andere Gesichtspunkte beim Kauf einer Dachbox eine Rolle.

Nicht zu groß – der Sicherheit wegen

In Abhängigkeit der Menge des Transportguts stellt sich zunächst die Frage nach der Größe. Wie viele Paar Ski sollen transportiert werde? Sollen noch andere Gegenstände Platz finden? Wichtige Fragen, denn die Dachbox verändert den Geräuschpegel, das Fahrverhalten und den Verbrauch des Fahrzeugs erheblich.

Gerade das Kurvenverhalten und der längere Bremsweg sollten bedacht werden, wenn es um die Wahl der Größe geht: So klein wie möglich! Zu beachten gilt auch, dass nach Montage die Box nicht überragt und, dass die Heckklappe oder der Kofferraumdeckel nicht blockiert sind.

Das Fahrzeug – nicht überlasten

Das Beachten der Dachlast ist unbedingt nötig, denn ein Kauf ins Blaue kann üble Folgen haben. Das zulässige Gesamtgewicht, welches sich zusammensetzt aus den Gewichten von: Boxeninhalt, der Box selbst und der Trägervorrichtung, darf nicht überschritten werden. Ein auf diese Weise überladenes Fahrzeug ist nicht mehr verkehrssicher, da der Schwerpunkt zu weit oben liegt.

Nicht zu unterschätzen – der Träger

Dem Dachträger sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Zunächst muss sichergestellt sein, dass der Träger auf dem Autodach überhaupt montiert werden kann. So gibt es am Markt Trägersysteme für Fahrzeuge mit Regenrinne, mit einer Reling oder einem glatten Dach. Nun muss noch die Dachbox zum Trägersystem passen, das bedeutet, dass Fixierungen wie Bügelverschlüsse oder Krallenfixierungen am Dachträger Anschluss finden.

Für jeden das Richtige – die Spezialbox

Der Kauf einer Spezialbox lohnt sich nur, wenn neben der klassischen Ski-Ausrüstung noch andere Sportgeräte regelmäßig transportiert werden sollen. Es stehen verschiedenste Modelle bereit, die mit einer besonderen Länge trumpfen oder über besondere Halterungen verfügen. Hier kann nun wirklich alles untergebracht werden: Alles für den Winterurlaub, alles für den Surf-Urlaub im Sommer oder die Utensilien für das Golf-Wochenende. Da diese Dachboxen recht teuer sind, sollte geprüft werden, ob sich diese Anschaffung auch wirklich lohnt.

Material und Verarbeitung

Nicht zu vergessen – die Verarbeitung. Stabile, wetterfeste Materialien sollten griffig zueinander passen und nicht gegeneinander „knarzen“. Die Box muss wind- und wasserdicht schließen und sollte bei der Fahrt nicht zu laute Windgeräusche produzieren. Verlass ist hier auf die bekannten Prüfsiegel wie das GS, oder die Plakette vom TÜV.

Das Interieur – nicht unterschätzen

Auch die Details spielen beim Kauf eine Rolle. Im inneren der Dachbox sollten sich Gurte befinden, die ein Klappern der zu transportierenden Gegenstände verhindern und dafür sorgen, dass im Falle einer Vollbremsung alles an seinem Platz bleibt. Auch Matten aus rutschfestem Gummi sind sehr positive Beigaben, genauso wie praktische Unterteilungen in der Dachbox.

Zuletzt sollte noch darauf geachtet werden von welcher Seite aus die Box zugänglich ist. Eine Dachbox, die von beiden Seiten her geöffnet werden kann bietet großen Komfort. Für die Sicherheit bei Abwesenheit sorgen Sicherheitsschlösser, die das Boxendach fest mit der Unterseite verbinden. Hier wird gerne gespart. Das Augenmerk sollte also auf qualitativ hochwertige Schlösser gerichtet sein, die leichtgängig und dennoch stabil den wertvollen Inhalt der Dachbox vor fremden Zugriffen schützen.

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